Fachchinesisch




Chai, (Ji):
drücken
Chan, (Chan Chuang): Meditation, (Standmeditation)
Chi: Atem, Kosmische Energie, innerer Energie, Lebensenergie
Ching: Sexuelle Energie
Dantien, (unteres): Energiezentrum (s.a. zweites Chakra) ca. zwei Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels und ca. zwei Fingerbreit im Bauchraum. Insgesamt gibt es drei Dantiens: Diese gehören zu den wichtigtsten feinstofflichen Zentren im Tai Chi (s.a. Qigong) und Daoismus.
Daoismus: Lehre des Weges, die Verbindung aller Dinge des Lebens und der gesamten Welt miteinander. Es gibt keine wirkliche Trennung, alles ist Eins und das Eine ist Alles.
Energiearbeit: Stimulierung der verschiedenen Energiezentren und Leitbahnen (Meridiane) durch bestimmte Bewegungen, Atemtechniken und Konzentration. Dadurch wird die Harmonisierung des Energieflusses erreicht und die innere Kraft gesteigert.
Kungfu: Perfekte Arbeit, Hohe Kunst. Das Kungfu (Gong-Fu), ein dynamischer Kampfstil, wird der harten, sog. äußeren Schule zu geordnet, wie auch das Kempo, Karate, Taekwon Do, Judo etc..
Loslassen: Entspannen, bewußte Reduzierung bremsender und blockierender Energien (Kräfte). Rückkehr zum natürlichen Ursprung.
Lü: einen Angriff ableiten.
Mingmen: Lebenspforte, Tor des Lebens. Gegenpol zum unteren Dantien .
Ning-shen: Etwas mit sehr großer Achtsamkeit tun oder bedenken.
On, (An): Schieben oder stoßen.
Pang, (Peng, Pong): Abwehr nach vorne oben.
Push Hands: Schiebende Hände. Partnerübungen zur Vertiefung und Anwendung verschiedener Prinzipien.
Quan, (Chuan): Faust, Hand, Technik, Übung.
Sinken: Loslassen des Beckens und Beckenbodens. Das Becken und Wirbelsäule richten sich auf. Nicht zu verwechseln mit einer Streckung, bei der wieder unnötig Kraft angewandt wird, was wiederum zu weiteren Verspannungen und Blockaden führt. Ein gerader Rücken ist noch lange nicht aufgerichtet! Die Energie/Chi wird im unteren Dantien gesammelt.
Shen: Geist (damit ist nicht Hui-Buh gemeint)
Ta Lu: Das Große Ziehen. Freie Partnerübungen.
Tai Chi Chuan /Tai Ji Quan: Das Höchste Letzte, (durch Übung, bzw. Faust) in Einklang mit dem Dao kommen.
Tai Chi Form: Die sogenannte Form ist eine festgelegte Reihenfolge verschiedener Figuren, Schritte und Bewegungsabläufe. Ähnlich wie bei einem Tanz werden alle diese Figuren zu einem fließenden Ganzen verbunden. Dadurch entsteht das Bild eines stetig fließenden Stroms. Am Ende jeder Form befindet man sich wieder in der Ausgangsposition. So sind Anfang und Ende immer gleich.
Jeder Tai Chi Stil hat seine eigene Form und seine entsprechenden Schwerpunkte. Die Länge einer Form wird in sogenannten Folgen (Anzahl der Figuren) "gemessen". Der Umfang einer Form reicht, abhängig vom jeweiligen Stil, von ca. 20 Folgen bis etwa 120 Folgen. Dementsprechend verhält es sich auch mit dem zeitlichen Umfang, von etwa 10-15 Minuten bis zu über 45 Minuten.
Qigong: Oberbegriff für viele unterschiedliche chinesische Gesundheitsübungen zur Aktivierung und Regulierung des Energieflusses.
Wushu: Sammelbegriff chinesischer Kampfkünste.
Yin und Yang: Beschreibt die sich ergänzenden Polaritäten, das immerwährende Spiel der Gegensätze. Das Eine bedingt das Andere. Wenn sich die Kräfte Yin und Yang in Körper und Geist im Gleichgewicht befinden, erfüllt uns innere Harmonie, wir fühlen uns kraftvoll und gut.


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